Der erste japanische Bogen wird bereits 1964 nach einer Japanreise von Philippe Reymond in die Schweiz mitgebracht. Es vergehen zehn Jahre bis Philippe Reymond aus Lausanne und Charles Stampfli aus Genf beschliessen, das Kyudo in der Schweiz zu fördern und "Groupe Suisse de Kyudo" entsteht.

Der Schweizerische Kyudo Verband wird 1978 als "Association Suisse de Kyudo" mit damals 16 Mitgliedern gegründet. Drei Jahre später mit 38 Mitgliedern erhält der Verband den Namen, den er heute noch trägt, Association Helvétique de Kyudo - Schweizerischer Kyudo Verband. Zur Zeit engagieren sich rund 100 Mitglieder in verschiedenen regionalen Gruppen. 

Der Verband veranstaltet regelmässig nationale Wettkämpfe und führt Seminare unter der Leitung nationaler und internationaler Lehrkräfte durch. Er ist Mitglied im europäischen Dachverband (European Kyudo Federation) und mit der Zen Nihon Kyudo Renmei (Japanischer Kyudoverband) assoziiert.

Der schweizerische Verband engagiert sich auch auf internationaler Ebene: so wurden bereits vier Seminare der Europäischen Kyudo Förderation in Genf (1986) und Martingy (1995, 1999, 2003) und ein europäisches Taikai in Basel (2002) gehalten.

Kyudo als Übung ist für jedes Alter und Geschlecht gleichermassen geeignet. Um mehr über Kyudo zu erfahren und sich auch als AnfängerIn einer Kyudogruppe in Ihrer Region anzuschliessen, bedarf es keinerlei Vorkenntnisse.